Forschungsprojekte

Adaption an sich ändernde Klimabedingungen

Irristaud 2.0

Wasser ist ein kostbares und zunehmend saisonal knappes Gut, auch in Mitteleuropa. In der Landwirtschaft und im Gartenbau gehören Wasserverbrauch und Ressourceneffizienz zu den zentralen Herausforderungen.


Ökologische Aufwertung von Beregnungsteichen: Steigerung von Ressourceneffizienz und Ressourcensicherung im Obstbau

Wasser ist eine der zentralen Ressourcen im Obstanbau. Es wird nicht nur zur Bewässerung der Kulturen benötigt, sondern zunehmend, aufgrund der Folgen des Klimawandels, für Frostschutzberegnung im Frühjahr wenn Spätfröste die frühere Blüte gefährden und als Schutz vor Sonnenbrand der sich entwickelnden Früchte während Hitzewellen im Hochsommer.


Abgeschlossene Projekte

Optimierung des Kohlanbaus durch Messungen mit UAVs und maschinellem Lernen (OPTIKO)

Im Projekt OPTIKO wird ein Verfahren entwickelt, in dem durch unbemannte Luftfahrzeuge (UAVs) bzw. Drohnen Informationen über Wuchs und Pflanzengesundheit von Gemüsekulturen am Beispiel Blumenkohl erfasst wird.


Potenziale und Praxisprogramm zur Erhöhung der ökologischen Vielfalt in Erwerbsobstanlagen und Streuobstwiesen

…ist ein Projekt, an dem sich sechs bedeutenden Obstbauregionen Deutschlands beteiligen. Ziel des Projektes ist es, moderne Managementverfahren zur Steigerung der Biodiversität im ökologischen und integrierten Erwerbsobstbau in ausgewählten Praxisbetrieben umzusetzen, zu evaluieren und kontinuierlich anzupassen.


Innovationen für NRW zur Steigerung der Ressourceneffizienz und Umweltverträglichkeit im Gartenbau

In diesem Projekt, das von der Stiftung Zukunft NRW für drei Jahre finanziert wird, geht es darum, mithilfe von partizipativen Modellierungsansätzen Entscheidungshilfen für einen optimierten, ressourcenschonenden Pflanzenschutz in gartenbaulichen Kulturen zu entwickeln. Dies wird in unserem Projekt an dem Modell Besenheide (Calluna vulgaris) untersucht, die in NRW auf 400 ha angebaut wird und eine große wirtschaftliche Bedeutung hat.


Innovativer und integrierter Ansatz um multiple und kombinierte Stresstoleranz in Pflanzen zu erhöhen, am Beispiel Tomate (TOMRES)

Tomate ist eine wichtige Kulturpflanze innerhalb der EU, die überall in Europa im Freiland und im geschützten Anbau kultiviert wird. Dadurch repräsentiert der Tomatenanbau ein ideales biologisches und agronomisches Modellsystem.


Kältebedürfnis (Chilling) bei Obstgehölzen

In einem Kooperationsprojekt der Universität Bonn (INRES Gartenbauwissenschaft und Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF)), dem DLR und Partnern aus dem World Agroforestry Centre (ICRAF), Nairobi, Kenia werden die pflanzenphysiologischen Grundlagen des Kältebedürfnisses bei Obstgehölzen untersucht.


Unkrautbekämpfung mit heißen Ölen aus nachwachsenden Rohstoffen

Der Einsatz chemischer Pflanzenschutzmittel in der Landwirtschaft wird zunehmend gesellschaftspolitisch kritisiert.
Das Institut für Landtechnik der Universität Bonn beschäftigt sich daher seit Jahren intensiv mit der Suche nach einem alternativen, effizienten und selektiv wirksamen Verfahren Unkräuter bekämpfen zu können.


Optimierung des Anbaus von Pflücksalaten mittels Präzisions-erkennung und -applikation von Pflanzenschutzmitteln

Der Salatanbau in NRW ist mit über 2.000 ha ein wichtiges Standbein der Gemüseproduktion. In der Vergangenheit standen einige blattlaustolerante Sorten zur Verfügung, aber es gibt zunehmend Hinweise auf einen graduellen Verlust dieser Toleranz, was zu einer häufigeren Anwendung von Insektiziden führt.


NutriHAF-Afrika

… ist ein Kooperationsprojekt, in dem das KoGa neben dem Zentrum für Entwicklungsforschung (ZEF), GlobalHort und elf weiteren Partnern aus Deutschland und Afrika tätig ist. Das Forschungs- und Fortbildungsprojekt untersucht und integriert geeignetes Obst und Gemüse in mehrstöckige Anbausysteme.


Pflanzenschutzmittelrückstände bei verkaufsfähigen Topfpflanzen

Die Anbaugebiete für Zierpflanzen in NRW gehören zu den größten in der Bundesrepublik Deutschland. Bei der Vermarktung von Zierpflanzen über Großhandelsstrukturen wird zunehmend die Forderung auch nach rückstandsreduzierten Topfpflanzen von Seiten des Einzelhandels gestellt.


Entwicklung von Torfersatzstoffen auf Basis von Nachwachsenden Rohstoffen

Ziel des Vorhabens ist es, die Produktion von Pflanzsubstraten so ökologisch / ökonomisch wie möglich zu gestalten und dabei den nachhaltigen Anbau vor Ort sowie neue Absatzweg für Nachwachsende Rohstoffe zu stärken.


Entwicklung von Torfersatzsubstraten für den Erwerbsgartenbau auf Basis regionaler und nachwachsender Ressourcen

Das Ziel des Projektes ist es, ein regionales Konzept für extensive Landnutzung zur Substratproduktion geeigneten nachwachsenden Substratrohstoffen zu entwickeln.


Weitere abgeschlossenen Forschungsprojekte finden Sie hier.