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UN-Dekade Biologische Vielfalt: Ausgezeichnetes Projekt

Die Vereinten Nationen haben den Zeitraum von 2011 bis 2020 als UN-Dekade Biologische Vielfalt ausgerufen, um dem weltweiten Rückgang der Naturvielfalt entgegenzuwirken. Ein breit verankertes Bewusstsein in unserer Gesellschaft für den großen Wert der Biodiversität ist eine wichtige Voraussetzung. Die UN-Dekade Biologische Vielfalt in Deutschland lenkt mit der Auszeichnung vorbildlicher Projekte den Blick auf den Wert der Naturvielfalt und die Chancen, die sie uns bietet. Gleichzeitig zeigen diese Modellprojekte, wie konkrete Maßnahmen zum Erhalt biologischer Vielfalt, ihrer nachhaltige Nutzung oder der Vermittlung praktisch aussehen.

Das Projekt "Potenziale und Praxisprogramm zur Erhöhung der ökologischen Vielfalt in Erwerbsobstanlagen und Streuobstwiesen", ausgezeichnet am 31. Januar 2020, trägt in beispielhafter Weise zum Erhalt biologischer Vielfalt bei. In diesem Projekt werden Maßnahmenkataloge zur Ökologischen Aufwertung von Erwerbsobstanlagen jeweils angepasst an den Integrierten und den Ökologischen Obstbau erarbeitet. Diese Aktivitäten haben die UN-Dekade-Fachjury nachhaltig beeindruckt.


Seit Mitte 2016 werden auf 22 Untersuchungsflächen in 18 Pilotbetrieben im Öko-Obstbau und auf 42 Flächen in 21 Betrieben im Integrierten Anbau (IP) verschiedene Maßnahmen getestet, mit denen die Erwerbsobstanlagen ökologisch aufgewertet werden können, um zum einen Beitrag zum Erhalt zur Förderung der Biodiversität zu leisten und zum anderen die ökosystemaren Funktionen, die von Obstanlagen bereitgestellt werden, weiter zu verbessern. Inzwischen arbeiten etwa 110 Öko-Betriebe auf ca. 2.300 ha Fläche und 106 IP-Betriebe auf knapp 3.350 ha Fläche bundesweit in diesem Projekt mit.
Die Universität Bonn und das DLR-Rheinpfalz sind maßgeblich für die Aktivitäten des IP-Teils in der Region Rheinland verantwortlich. Wir freuen uns mit allen Projektpartnern über diese Auszeichnung.


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Weiterhin mit Volldampf voraus

 

Liebe KoGa-Mitglieder und Freunde,
liebe Kolleginnen und Kollegen,


auch wenn das Jahr 2019 auf den ersten Blick etwas ruhiger als die Vorjahre erschien, ist doch viel erreicht worden.


Das zunächst wichgste Thema ist nach wie vor das Fortbestehen des KoGa-Verbunds in KleinAltendorf. Hier zeichnet sich nach einigen Rückschlägen, auch dank des außerordentlichen Engagements der Praxisvertreter, ein Silberstreifen am Horizont ab.


Bei den im vorigen Jahr beantragten Projekten im Rahmen der Ausschreibungen von Bund bzw.
Land NRW und RLP ha>en wir gemischten Erfolg. Während einige der mit großer Hoffnung eingereichten Projektanträge nicht erfolgreich waren, wurde das Engagement der KoGa-Partner Uni Bonn und FZ Jülich im EIP-Aufruf des Landes NRW mit zwei in die Vollantragsstellung eingeladenen Projekten belohnt. Auch wenn es hier noch einige letzte Hürden zu nehmen gilt, sind wir zuversichtlich, dass die Innovaonsprojekte „Opmierung des Kohlanbaus durch Messungen mit UAVs und maschinellem Lernen“ (Lead: KoGa/Uni Bonn) und „Entwicklung eines ganzheitlichen Nachhalgkeitsstandards für den Obstbau“ (Lead: Athenga GmbH) im Frühjahr 2020 beginnen werden. Des Weiteren wird das DLR-Rheinpfalz am „Experimenerfeld Südwest“ beteiligt sein. Weitere interessante Verbundprojekte sind bei allen vier Trägereinrichtungen angelaufen.


Aktuelles zu einigen dieser Projekte sowie zu einer Auswahl weiterer Akvitäten der KoGaPartner finden Sie im Haup>eil des Newsle>ers auf den Seiten 4 bis 15. Wie in den Vorjahren wurden auch 2019 wieder zahlreiche studensche Abschlussarbeiten durchgeführt (S. 19, siehe Newsletter). Auch die Ausbildung des Prakker-Nachwuchses ist beim KoGa in guten Händen, wie unser Interview mit Marn Balmer und Karl-Josef Wiesel zeigt (S. 2 und 17, siehe Newsletter).


Wie die vielfälgen in diesem Newsletter vorgestellten Akvitäten zeigen, ist der Verbund weiterhin akiv an relevanten gartenbaulichen Fragestellungen in einer engen Verbindung von Forschung und Praxis engagiert. Darüber freue ich mich und blicke opmissch ins nächste Jahrzehnt.


Ihre
Dr. Hannah Jaenicke
KoGa-Koordinatorin

 

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KoGa-Aktivitäten 2019
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